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Bericht31. August 2026

MiCA in Deutschland: Der neue EU-Rechtsrahmen für Kryptowerte

MiCAR trat am 29. Juni 2023 in Kraft, die Zulassungspflicht für CASP gilt seit 30. Dezember 2024. Deutschland verkürzte die Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2025, die EU-Übergangsfrist endete am 1. Juli 2026.

Ein einheitlicher Rechtsrahmen für die EU

Die Verordnung über Märkte für Kryptowerte (Markets in Crypto-Assets Regulation, MiCAR, Verordnung (EU) 2023/1114) schafft erstmals einen EU-weit einheitlichen Rechtsrahmen für Kryptowerte und Kryptowerte-Dienstleistungen. Sie trat am 29. Juni 2023 in Kraft; die verschiedenen Bestimmungen gelten gestaffelt.

Zeitplan und Umsetzung in Deutschland

Die Titel zu Asset-Referenced Tokens (ART) und E-Money Tokens (EMT) gelten seit 30. Juni 2024. Die Zulassung und Beaufsichtigung von Crypto-Asset Service Providern (CASP) nach Titel V sowie die übrigen anwendbaren Bestimmungen gelten seit 30. Dezember 2024.

In Deutschland wurde MiCAR durch das Kryptomärkteaufsichtsgesetz (KMAG) umgesetzt, das die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als zuständige Behörde benennt. Gemäß KMAG nutzte Deutschland die Möglichkeit, die in MiCAR vorgesehene Übergangsfrist für unter altem nationalem Recht tätige Anbieter zu verkürzen: Die Übergangsfrist lief in Deutschland am 31. Dezember 2025 aus. EU-weit endete die Übergangsfrist am 1. Juli 2026. Seitdem dürfen nur noch CASP mit einer MiCAR-Lizenz in der EU tätig sein.

Auswirkungen für den Markt

Mit dem Ende der Übergangsfristen ist eine Konsolidierung des Marktes zu beobachten, da nicht lizenzierte Anbieter ihre Tätigkeit einstellen oder eine MiCAR-Lizenz beantragen müssen. Die BaFin ist in Deutschland für die Zulassung und laufende Aufsicht von CASP zuständig.

Erwähnte Personen & Organisationen

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